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Geschichte

Irschen hat eine traditionsreiche und alte Musikpflege, die bis in die Zeit um 1800 zurückreicht. Als Gründungsjahr wird jedoch 1832 genannt. Pfarrer Franz Pirker, der in Irschen von 1817 bis 1843 wirkte, hat in der Pfarrchronik folgendes festgehalten: Die Gründer unserer Musik sind der Schneidermeister Franz Gasser (geb. 1781, gest. 1867) und seine Söhne Franz (geb. 1806, gest. 1837) und Josef (geb. 1807, gest. 1828). Sie waren Schullehrer in Irschen und versahen gleichzeitig den Messner- und Organistendienst. Sie leiteten eine Kapelle, die weitum bekannt war.

Die originalen Instrumente von diesem Bild sind noch heute in unserem Probelokal in einem Schaukasten ausgestellt. Eine 8-Mann-Kapelle gibt es auch heute noch in unserer Kapelle und sie ist unter dem Namen ”Bauernkapelle Irschen” immer noch in der originalen Besetzung aktiv und weithin bekannt.

Die Kirchenchronik bezeichnete sie als "Türkische Musik" – wahrscheinlich deswegen, weil sie als Wahrzeichen den Schellenbaum oder "Tschinderer" mit Weltkugel, Halbmond und einem Stern an der Spitze immer voran trug. Dieser Schellenbaum ist bis heute erhalten geblieben und verleiht der Kapelle immer noch einen einzigartigen Charakter. Nach Gassers Zeiten ruhten
die Aufzeichnungen in unserem Musikgeschehen, bis Gußenbauer, ein Lehrer aus Oberdrauburg unsere Kapelle weiterführte. Danach war es Michael Nußbaumer, vlg. Flitsch, der gegen Ende des 18. Jahrhunderts die Geschicke der Musik leitete. Er besuchte bereits die Musikschule in Spittal und stellte eine
8-Mann-Kapelle zusammen, wie das Bild aus dem Jahre 1896 oben zeigt.


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